Wir stellen uns vor

 

Unser Selbstverständnis

Dem berufspolitischen Selbstverständnis des Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS e.V.) liegt ein gesellschaftspolitisch ideelles Ziel zugrunde: Die Sicherstellung einer qualitativ hochstehenden pflegerischen Versorgung aller pflegebedürftigen Menschen. Professionelle Pflege in Deutschland ist ein Dienstleistungsangebot auf dem Gesundheitsmarkt. Wir wissen: Pflegequalität ist eng verknüpft mit Qualität der pflegeberuflichen Bildung. Dafür machen wir uns stark. Die Mitglieder unseres Verbandes sind die Lehrenden in der Pflege. Sie bekennen sich zu diesem ideellen Ziel und setzen sich dafür ein, dass Bildung in der Pflege einen Qualitätsstandard erreicht, den Sie von der Pflege erwarten.

Präambel zur Satzung

Der »Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe« ist dem Menschen, seiner lebenswerten Umwelt und der Zukunft des Gesundheitswesens, des Pflege- und Sozialwesens verpflichtet. Er wird als unabhängige Fachorganisation tätig und ist offen für Menschen und Institutionen, die an seinen satzungsgemäßen Aufgaben mitwirken. Er wirkt überparteilich und überverbandlich, ist politisch und konfessionell nicht gebunden und der integrativen Kooperation mit allen nahestehenden Institutionen und Personen bei Bewahrung seiner Unabhängigkeit verpflichtet. Ihm ist effizienzorientiertes Handeln ohne Bereicherungs- und Gewinnabsicht auferlegt.

Reform der inneren Struktur des Verbandes

Seit dem 27. Juni 1998 ist der BUNDESAUSSCHUSS der Lehrerinnen und Lehrer für Pflegeberufe (BA) ein eingetragener Verein. Auf der Gründungsversammlung in Mainz wurde der neuen Satzung zugestimmt und der Reformantrag der Delegierten in die Tat umgesetzt. Der Bundesausschuss ist nun strukturell reformiert und in seiner Rechtsform als juristische Person begründet. Im Rückblick betrachtet war dieser Gründungsbeschluss nur der logische Schritt im Prozess einer damals über 25-jährigen erfolgreichen Vereinsgeschichte. Darin zeigt sich: Ein Verein, der lebt, ist kein statisches sondern ein dynamisches Gebilde. Auch nach dieser Vereinsreform bleibt der Bundesausschuss weiterhin den Kernelementen seines bisherigen berufspolitischen Aufgabenprofils verpflichtet. Im wesentlichen dient der Vereinszweck satzungsgemäß der Förderung der Gesundheitspflege, insbesondere in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der gesundheits- und sozialpflegerischen Berufe. Im Resümee heißt dies: Der Bundesausschuss musste sich verändern, um das zu bleiben, was er ist: Die handlungs- und durchsetzungsstarke, einzige Stimme, die sich konsequent und kompetent für die Interessen der Bildung in der Pflege einsetzt.

Auf der Mitgliederversammlung 2009 wurde der Name des Verbandes in Budnesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe geändert. Die Begründung liegt einem veränderten Berufsfeld und damit einer veränderten Qualifikatiosnstruktur der Mitglieder. Darüber hinaus geht es um Innovation ind er Bildung der Gesundheitsberufe.

Pflege und Gesellschaft

In einer Zeit, in der das Gesundheitswesen gesellschaftspolitisch auf dem Prüfstand steht und einschneidende politische Reformen durchgesetzt werden, darf die berufliche Pflege nicht zum Spielball zwischen den politischen Entscheidungsebenen werden. Die steigende Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland erhebt an den Sozialstaat nicht nur den Anspruch nach Pflegeleistungen, sondern diese haben auch ein Recht auf Qualität in der Pflege. Politisch gilt es, die gesellschaftliche Bedeutung der Pflege in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen. Pflege als anerkannt eigenständige Profession darf infolge finanzieller Engpässe nicht instrumentalisiert werden. Wir, der Bundesausschuss, sind die Interessenvertretung in der Pflege, die sich entscheidend dafür einsetzt, dass systemische, strukturelle und inhaltlich-curriculare Veränderungen in der Pflegebildung umgesetzt werden. Unsere Forderung an die Politik lautet: Mehr Qualität in der Pflege durch Qualität pflegeberuflicher Bildung.

Verbandspolitische Interessenvertretung

Die veränderten Bedingungen stellen neue Herausforderungen an den Bundesausschuss. Er musste zunächst seine strukturellen Rahmenbedingungen selbstkritisch auf seine Leistungsfähigkeit hin überprüfen, um sie dann durch Veränderungen zu optimieren. Die dafür Verantwortlichen wissen heute, dass die getroffenen Entscheidungen der Strukturreform richtig waren. Seine Kompetenz in Bildungsfragen der Pflege ist anerkannt. Er nimmt für sich in Anspruch, die anerkannte Interessenvertretung zu sein, zu der es keine Alternative gibt.

Mitgliedschaft

An dieser Vorwärtsintegration möchte der BLGS e.V. alle Lehrerinnen und Lehrer für Pflegeberufe aktiv beteiligen. Die Verbandsstrukturen sind offen für alle Lehrenden im Pflege-, Gesundheits- und Sozialwesen: Lehrerinnen und Lehrer an Schulen der pflegeberuflichen Erstausbildung sowie Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, Dozentinnen und Dozenten an Berufsfachschulen, an Fort- und Weiterbildungsstätten sowie Professorinnen und Professoren an den Fachhochschulen und Universitäten mit Studiengängen für Pflege und Gesundheit sind unsere ordentlichen Mitglieder. Auch die Studentinnen und Studenten, die an den Hochschulen Deutschlands Pflegemanagement, Pflegepädagogik oder Pflegewissenschaft studieren, sind unsere Mitglieder. Sie bilden eine Zielgruppe, die künftig davon aus geht, dass sie auch als stimmrechtsloses Mitglied im Rahmen der Mitgliederbetreuung im Bundesausschuss mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

Förderung und Unterstützung

Fördermitglieder im Verband können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Arbeit des Vereins durch die Mitgliedschaft nicht nur ideell, sondern auch finanziell unterstützen wollen. Zunehmend häufiger stellt der Bundesausschuss fest, dass sein gesellschaftspolitisches Engagement Zustimmung findet. Firmen, Verbände und Organisationen begrüßen die gemeinnützigen Ziele und unterstützen die Arbeit des Bundesausschusses im Rahmen ihres Marketing- und Sponsoringkonzeptes. Einzelpersonen fördern die Arbeit des Bundesausschuss durch Spenden. Sie wollen das Engagement des Bundesausschusses würdigen, denn sie erkennen, dass er sich für die Bildung in der Pflege einsetzt. Von seiner Arbeit gehen beachtenswerte Impulse aus, die von den Spendern als wertvoller sozialpolitischer Beitrag in unserer Gesellschaft gesehen werden.

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